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*short stories n'more 2001-2005

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München November 2011
Höre auf die Phrasen zu glätten
in's Handgemenge
wirft einer einen Stein
Stille_
Gefühle rasten ein im Sog der Angst
gedachte Laute hallen nach hallen nach
hallen nach
nach
ungeachtet dem gehörten Ton
tausend Scherben wo er zerspringt
die Bilder lappen
über einander
werde zu Neuen verzerren
den Blick
Angst
frisst
_
auf
Panik
flutet alles
füllt die Leeren nur noch Hass bleibt
und ein Funkeln in den geschlossenen Augen.
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30. August 2011
Drücke behutsam--
auf die leere Schwellung unter deiner Schläfe--
kein Knochen;
Sehen kann ich ihn nicht,
aber riechen,
modrig fischig, brechend süß,
der Eiter und die Maden--
ein dumpfer Laut,
Blut bricht durch die Decke,
pochend steigen Gebete hindurch auf;
"Öffnen sich deine Augen" frage ich mich?
Doch unter den Lidern
die sich auseinander schieben,
sind wieder, Geschlossene und so fort;
"Die Fauligen musst du zertreten,
dann geht es schneller!" Sagt die Mutter.
Eines Morgens--
werden wir uns
nie wieder sehen;
Du schweigst beharrlich;
Vielleicht bist du tot! Und ich
auch?
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Quasi Tübingen 28/8/2011
In
In die Morgendämmerung
ganz Nüchtern
ganz plötzlich
Ja Ich, Ja Ich
Schuld
Ja Doch, Ja Doch
der Grund
Der Hammer schlägt den Nagel
der gibt nach
drum ist es er der mit der Wand nicht kann
Doch, doch im unteren Ende, am Anfang der Schuld
da steht eine Wand die weiß,
die spiegelt,
GANZ DEUTLICH
des Meeres Grund
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Schorndorf 19. August 2011
Der Lorbeerbaum vorm Fenster
trägt Grün,
heut ist doch nur ein weiterer Tag und
wirklich Leben--
können wir auch Morgen noch//
Kaffee& Zigarette am Morgen-- und
Denken: heute, heute schaff ich es,
der Weg zum Briefkasten, heute,
heute schaff ich es//
Vorm Fenster steht ein Baum,
mit grünen Blättern und wenn die Sonne
unter geht,--
dann schaffe ich es eben Morgen,--
sind sie orange--
<<top
Da hat mich--
von hinten--
ein Gefühl ESKALT ERWISCHT//
Bestimmt weißt du schon lang,
wann der richtige Moment da war//
dann ist er schon vorbei//
Sie werden seltener,
die sonderbaren Stimmungen
zwischen Himmel und Erde,
die Nebelfelder und zum Abschied--
schenke ich dir noch eine
Schwarz-weiß Fotorafie,
vom schönsten Sonnenuntergang.
Doch ich kann nicht,
kann noch nicht gehen.
Wo hast du wieder geschlafen,
heut Nacht,
ohne Bett--
erzählst nur kleine Geschichten,
die ohne Anfang und ohne Ende
auftauchen und plötzlich verschwinden--
dann schaust du mich an und fragst und ich sage
dass ich es nicht weiß, dass ich nicht weiß wie es weiter gehen soll und warum ich jetzt hier bin--
Deine großartigenIdeen,
die kleinen Freuden deines Seins.
Wenn du lachen mußt, weil ich so traurig bin
und wie du mich immer, immer wieder,
weg scheuchst und aussperrst und
mich zurück nimmst,
wenn ich mich anbiete und anbiedere und
du dich fragst und ich mich.
Doch ich weiß es nicht, weiß nicht wie es weiter gehen soll und warum ich jetzt hier bin--
Dann wird mir klar, dass du nicht anders kannst,
ich lasse dir keine Wahl und auch nicht dein Leben,
darf nicht erwarten, dass sich alles andert und wir,
wir müssen aufhören diese Fragen zu stellen,
auf die es nur die eine Antwort gibt,
denn ich weiß es nicht, weiß nicht wie es weiter gehen soll und warum ich jetzt hier bin--
<<top
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Hamburg 14. August 2011
Nun liegt sie da, die
zerbrochene Welt zu
deinen Füßen;
Sie werfen den Dreck den
sie fressen an deren Scheiben
und fordern und fordern und
fordern die Veränderung ohne
Veränderung;
Großzügige Gesten der
blutverschmierten Hände;
Sanftmütig geschlossen--
Fleisch Lust Gestank
fletschen die titanweißen Zähne--
Lippenstift am Kragen die
andere Frau, das bessere Leben,
Jubel und Hohn,
das Gespött der Massen,
der Untergang der Alten.
Wie Angst und Zerstörung
ein um's andere Mal
der Hoffnung und dem Mut
die Klinke reicht.
Wir alle Kinder der Vergangenheit
Zeugen des Zerfalls.
Nicht unsere Wahl--
unsere Zeit macht uns zu dreckschleudernden
Tätern,
zu unseren Füßen zerbrach die Welt und
wir jubelten voller Hohn,
dem Tod der Fleischeslust Gestank entgegen.
Freudentänze auf den Gräbern im Kugelhagel--
Hebt die Beine! Eins Zwei Drei! Eins Zwei Drei!
Um die Wette lachen--
nur Gewinner dürfen die Straße küssen--
der Rest, muss in den Sack!
[ob in der nacht in der der stuhl durch die scheibe flog auch sein herz zerbrach[?]der kleine junge mit den großen fäusten und so viel so viel angst so viel wut so viel[!]eins zwei drei[]eins zwei drei[] gelächter am morgen danach[]geschrei und gelächter]
Abends war er noch einer von ihnen,
schon am Morgen war er vergessen-- bis
auf die Geschichte und
die Scherben--
Gelächter,
Gelächter und
Geschrei-- Eins Zwei Drei
<<top
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Hamburg 13. August 2011
Die Seiten die fehlen
Über bleibsel der bösen Träume;
Ein dankbares Erwachen,
die Musik hört auf und
der Kampf begann und
die grausamen Spielchen
fanden ihr Ende
Ich bin doch so müde
kleiner Mann
und kann nicht mehr warten-
später gibt es nicht für uns Menschen,
nur simpel und einfaches Jetzt.
<<top
Merkwürdige Menschenmassen
auf den Terassen
südlich des Flusses;
begeistert Fähnchen schwenkende Kinder,
fröhlich entzückt;
Merkwürdig begeistert, erwartungsvoll--
zu Ehren der großen Königin der Meere:
"Einmal Hamburg- New York!"
bitte, nicht zurück

Strand/ Fischmarkt/ Linie 62
Ein hübscher Regenbogen vor dem Bug,
flankiert von weißen Schäfchen,
im Blau stehen sie still und
scheinen zu Ruhen.
Der Schub kehrt um und
der Wind weht,
der Rote Schal um meine Schultern,
mein Rücken, ganz warm.
Kann die Ansagen kaum verstehen,
so laut schlägt sich die Fähre durchs Wasser.
Eigenartig warmes grün,
wo die weiße Gischt erlischt und
irgendwo dazwischen der Regenbogen.
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Hamburg 11. August 2011
Rosensträucher und Knospen
Platanen Blätter,
ein Sommer der keiner war;
doch die Zeichen sind gut,
zwar muß ich zurück,
nicht für lang--
bin frei und voller Mut;
Die nächsten Reisen in die Ferne
sind schon gebucht;
Gib acht, verzeih,
es sind ein paar Schritte,
ein Blick,
vorbei.
Poltergeister--
Ich gebe dir keine Garantie,
ein kalter Schauer über den Rücken;
Wir warten--
warten wir auf den Morgen,
im Licht können wir besser sehen.
Und du mußt dich auch tiefer,
tiefer noch bücken und
noch ein Stück, ein kleines
zurück;
Wo du vorher gestanden bist,
da war es gut,
wäre das Licht dann besser, am Morgen.
Hier und Jetzt, im flackernden Schein
der Kerzen, sehen wir doch nur
den Anderen im Schatten,
ein Hauch, ein Schleier,
ein verschwommenes Bild und
nur ein bisschen Trauer,
in unseren Gruselgeschichten,
an der Wand.
Südlich der Grenze,
kein totes Land-
Gleise durch die Wüste und
ganz leise noch das Horn
in nebliger Ferne,
blaue Sicht.
Erinnerung erklärt den Krieg,
vermischt mit
Sirup und Melasse,
die Schuppen, Stacheln und Borsten
der stinkenden Tiere in ihren
schwül, beklommen einzeln Zellen.
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Hamburg 10. August 2011
Die düsteren Torfstecher im
nebligen Moor--
hacken die Stücke ent
zwei--
ein großer Schritt zurück,
kein Griff-- zu halten
kein Punkt-- zu fixieren
wieder leer-- wieder ein Koffer--
wieder eine Lösung,
die es zu finden gilt.
Die Haare müssen ab und
eine neue Tapete
wechsle deine Farbe
das Leben spricht-- gebrochen
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Hamburg 9. August 2011
Die Einleitung in das Kondolenzbuch--
ergibt einen klaren Reim aus Knochen;
Getonte Töpfe-- zu Asche gebrannt;
Nur der eine Tropfen rotes Glas, in der Kuhle, zum Zirkel geronnen--
kalter Staub und blaue Tage-- vorm Tor-- im Garten-- vor der Schaukel die wippt;
Ein Kind zu wenig im Chor-- das singt--
und alle Augen starren blind, gerichtet auf die Lücke;
Legen eine Rose nieder und gehen weiter auf einem Bein.
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Hamburg 3.August 2011
Von Herzen
kein Leuchten, kein Schein,
kein Schatten, kein Sein.
Bedauer ich, von Herzen--
Rosenwasser, Mandelwein und
tausend Kerzen;
Doch immer noch, immer
wieder dauer sie an,
die Schmerzen.
Und von Herzen bitt ich und rate dir,
lass mich hier,
in meiner Welt,
hier unten,
unter diesen dunklen Schatten sein;
Im Leuchten und dem Schein deiner Welt,
kann ich nicht-- zu Hause sein.
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Kostenfrage
Lob und Sühne,
kobaltblau leuchtet dein Schatten,
in der Tür zum Garten--
stehst du zu lange schon.
Wartest du,
auf dass dein Wanken,
dich zum Einen oder Andren
fallen lässt;
Kalkulierst sehr gut,
mit Blicken und Gedanken,
der Trost ist keiner.
Bleibt nur,
geduldig zu ertragen,
aus der Spiegelwelt, der Blick.
Es ist eine fallende Frage,
keine Falle;
Köder Kordel, ab, auf, ab, auf;
Manche Tage,
tragische Plage;
Manche Stunden,
seltsam, skurile Satire und
Lachen,
lautes Lachen im Rachen,
im Kopf, im Bauch--
Grinsen im Gesicht und das Leuchten,
in den Augen, das so schmerzt,
so wenig da sein will,
an diesen düster gefleckten,
tragischen Tagen.
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Hamburg 2. August 2011
Der Sommer
Die Sonne, die nicht scheinte
Ich fand sie ganz schön
diese Stufen
Am Ende waren sie
Überwindung am Anfang
die Distanz
Und über dir,
die Sterne-- das Meer--
hinab getrieben im Rauch;
Zorn wütet, Angst vor!
Kleiner Käfer,
bist so rot.
Vom Ende meiner Federn
zu den Strängen vom Kopf--
hinauf die Füßchen die klettern,
ganz sanft und leicht--
geleitet von meinen fliegenden Blicken--
über dir, die Sterne.
Vorüber gehen die Vorgärten, Dämme, Baumreihen--
nur Licht und nur Schatten
rieseln langsame Gedanken durch's
Uhrenglas an der engsten Stelle,
von Unten nach Oben.
Habe bestimmt den Ein oder Anderen übersehen--
doch ich bemühe mich stets und schaue zurück,
um die Schritte vor mir zu bestehen.
Für Bitten, gehören zu dem Ritual,
wie ein gewisser Grad an Wille,
zu Bitten und nicht zu Danken,
Vorzeit, verzeih das Wanken.
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Hamburg 30. Juli 2011
Sie sind wieder da gewesen,
heut Nacht, die Ratten und toten Fische
mutieren zu nakten Monstern,
ausgehungert, fremd.
DENN ICH BIN SCHULD
Heute im Tagtraum versuche ich
die schönen Gedanken zu greiffen,
halten kann ich sie doch nicht,
noch nicht.
An den Nägeln kann man es sehen,
die Schuppen und Flechten und
in den Augen.
Die Ratten sind Hunde die winseln und
Hasen mit Zecken und lichtem Fell
auf ledriger Haut,
sie fressen sich gegenseitig auf und
ich setze sie aus und
schliesse die Terassentür hinter ihnen zu.
Doch sie finden zurück zu mir,
durch die öligen Windungen und
wieder der seifigen Kalksteinmauern
entlang der Grenzlinie, kein Entkommen.
Denn sie bedeuten NICHTS,
diese Schmerzen im --
Kopf, sie sind nur
die kleinen Tücken und Listen;
Die Sonne greift um sich,
wie ein Virus und zwingt
ein Lächeln auf ihre Gesichter.
Oh ja---
wie sie pochen und ziehen!
Auch der Nachbar hat große Gedanken und
weiß wie sie in einander greifen,
die Zähne der Räder.
Perfektes Zusammenspiel, abgestimmt,
alles folgt der Kausalität:
Die Grausamen, Ungerechten, die Toten und Sterbenden, die im Süden und die im Norden
und all die armen, verlorenen Seelen dazwischen,
kommt Eins zum Anderen
und bleibt bei sich.
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Berlin 29. Juli 2011
Fachgerecht verstaute
nasse Laken bleiben zurück;
Im Keller und unter dem Dach, die Kindermöbel und Kuscheltiere
sortiert nach Alter, wie artgerecht;
Gehörte Klänge,
zu leise zu sagen wovon sie erzählen,
die Ammen;
Ich weiß auch nicht
wo ich zuhause bin;
Weiß nicht, wo diese Straße hin führt;
Und selbstverständlich, hüte ich
die Schafe;
So lange du noch auf der Suche
(nach mir)
bist.
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Berlin 28. Juli 2011
Vielleicht macht es doch irgend einen Sinn, dass ich bin, wie ich bin und dass meine Suche und die Reise dort hin kein Ende nimmt.
Drum halt ich diesen kleinen Gedanken mit beiden Händen ganz fest;
Schon scheint die Sonne, doch noch ein Sommertag.
Ich denke, dass nicht all zu viele Menschen es kennen, gar brauchen, den ultimativen Rausch, des Ganzseins und Verschmelzens mit dem Augenblick in dieser einen Zeit genau an jenem Ort, kein Preis dafür-- kein vergleichbarer Betrag-- gegen nichts aufzuwiegen-- diese Gnade;
Ob von hier bis zu mir eine Handbreit Angst sein könnte,
fürchte ich sie nicht, wenn auch keiner sagen kann--
ob dieser der Letzte und jener der erste Abend war.
Flanieren im Regen und tausend Tropfen zum Trotz * gerade diese leer gefegten Straßen * unter dem Erbtantenschirm * durch die Pfützen.
Da liegen sie * Kopf an Kopf an Kopf * und sagen die ganze Wahrheit in vollkommene Stille gehüllt und nur durch das schweigende Erinnern*
*memento-
Gib diesem Augenblick die Gnade zu sein ohne zurückerinnernde und im Planen verlorenen Gedanken und ohne einen Gruß, den Schönen und Wichtigen zu widmen schreite ich weiter von Regenwasserteich zu Regenwasserteich schwebend vorüber an euren Schaubuden und Futterstellen
-mori*
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Berlin 27.Juli 2011
Doch immernoch zu gern,
wäre ich,
der Herrschaften Sklave;
Lieber der Sklave von jemandem,
als niemand zu sein.
Redet mir nicht ein
das Reden vom Sein und
wie es besser wäre--
wie es gut wäre und
ich endlich richtig.
Kostenlos geb ich mein sein
all dem Denken, all dem Suchen.
Große Gaben gebt ihr mir,
in Münzen und Scheinen für meine Zeit
in der ich so wenig wert bin.
Bin ich der Maßstab meiner Fragen,
bist du die Quelle meiner Angst.
Redet euch nicht ein
das Reden vom Sein, vom Leben und
Sterben bleibt Laut, Klang, Hall--
ergeben, verloren im Chor
der Wellen, im Gleichschritt
des Heeres
Regentage im gedankenlosen Taumel--
Geronnenes Blut an meiner Lippe,
erinnert an das Bekenntniss--
Die letzte Arbeit bleibt ohne Korrektur zurück;
So liegen die kleinen und großen Fehler--
im Deckmantel der Unbeschwertheit,
auf Zeit, begrenzt Bedeckt.
Die Sommersonne strahlt durch die dichte
Wolkendecke und mir ist
als klopfen die Regentropfen einen Tackt und der Wind säuselt die Melodie dazu.
Gedankenlos im Regen stehen und
die Dankbarkeit zu fühlen;
Wie einen gewaltigen Strom, der mich durchfliesst.
Alles was ich machen könnte,
würde immer noch und noch besser gehen und
ein eingeschlagener Weg,
führt nur weiter, wenn man ohne Reue nach Vorn schaut und
voller Hoffnung;
Denn es steht fest, wenn meine Haltestelle kommt,
werde ich aussteigen.
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Berlin 25. Juli 2011
Am Grunde des Taufbeckens
sammeln sich die Kristalle,
so viele Tränen voller Wehmut;
Coffeeshopchailatte röstfrisch,
im Becher, nicht Kännchen.
Ein Löffel Schaum, würzig, süß, warm,
tut gut.
Wünsche mir doch nur ein bisschen mehr Leben,
ein bisschen mehr Liebe und dass ich
sie alle wegtrösten kann--
deine Schmerzen-- und
die Angst.
Vor dem Altar,
auf wunden Knien, gebetet, gefleht;
Doch immernoch glaube ich--
nicht an allen Tagen.
Deine Marzipansahnetorte schmiegt sich
an meine Seele und wiegt sie sanft
zu gut.
Tobende Gedanken
im Auf und Ab verhärten sich die Fronten,
über die Zeit oder
weiche ich langsam auf und werde ein Teil
Lange genug haben wir,
von draussen,
der Musik gelauscht;
Das Ende des Spielens--
beginnt von Vorn.
Ich kann dich nicht knebeln,
nicht schlagen;
Kann deiner Träume nicht Herr werden--
Du, bleibst deine größte Wunde.
Du hoffst, wie ich--
auf das Wunder zum Frühstück und
zum Mittag das Jahrtausend
Event zu Abend.
Unser letztes Ma[h]l, aus
Spucke und Tränen
ein bisschen Blut--
gebe auf, in Demut.
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Berlin 24. Juli 2011
Ganz frei über's Feld marschiere ich,
ohne Richtung;
All die Krähen sind irritiert vom
auf und ab des Windes;
Ich lasse immernoch ein stückchen Platz--
für eine unverhoffte Erinnerung;
Viele leere Stellen bleiben
daraus zurück und
ergeben ein ungleiches
Muster, mit hoher Frequwenz;
Die Unfreiheit, die frei macht
für manches, das schöner ist,
als allein zu marschieren;
Von Krähen übersähtes Stückchen Land-
wie die Richtung die ich in mir Weise,
die Gründe bestimmt und
die Richtung der ich mich Unterwerfe,
frei macht--
von der Schwere der Reflektion.
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Hattenheim bei Eltville 22.Juli 2011
weiter gehen, schauen,
stehen,
Last der Liebe wiederstehen.
Blicke weit weit weg zu denken;
Fühlen Leere sehen--
vollends e b e n.
Tage ohne Ziel-- gestrandet,
"Badeinselnebenkläger",
feiner Sand zwischen den Zehen,
unter der Haut,
reife Losung bloß
bestellt und unter gehoben
im Schlick und den bunten Lichtern
in den Bäumen auf dem Hof
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ruf nicht an
nicht Morgen leben
klebestreifen himmelblaues
Leuchten
in deinen Augen große Fragen
im letzten Akt gefragt
Porzelangeschirr und
Plastikbecher
Böse Tugend Rosenknospen zu
Verschenken lose Schrauben
lose lassen
blasse Lippen, trocken
und fal
blicke zurück auf Vorfreude
und Trennungsschmerz
dazwischen-- du
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Bunter Puffreis, Zuckerwatte
Chlorgeschmack im Mund und
Brennen in den Augen.
Sonnencreme gestreift
dick und fettig, schmiere
Schlieren;
Dreck und Gras und kleine Käfer;
Auch lose Haare darunter.
Sie Schreien und Kreischen,
das Wasser spritzt. Dein
Kopfsprung
gestellt, gewollt, gezeigt und besser, besser
wäre nicht möglich
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Unterm Druck der Erwartung--
abermals zerbrochen.
Die Stückchen im herrlichen
Chaos;
Ich baue mich wieder auf
mit gleichen Mitteln
entsteht eine ähnliche Sicht
auf vergessene Dinge erinnert
sich ein Anderer und
Löffel für Löffel, der Kelch
wird leerer und füllt das Buch,
Datenstränge, Seifenblasen, Feinstrumpfhosen
in den Haaren
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Große Pläne, rotieren im Dunkel--
Kornblumen, Felder golden.
Tuffstein und Sand--
trennt die Rasenflächen.
Bei der Kreuzung im Wald
gibt es ein kleines Häuschen
und einen leeren Teich.
Ein Trampelpfad führt dort hin.
Ein Karton, zum Umzug
gepackt, eine Tasche
in der Tür und die letzten
Bügel im laut hallenden Schrank.
Warten auf die Schlüssel
und die Schritte im Flur.
Die Haustür die sich schliesst,
so wohl die alt bekannte Stimme
Deine Augen, sie sehen nur
noch in meiner Erinnerung,--
an dich denke ich und
dadurch lebst du wie ich;
Durch meine Augen siehst du dem Leben zu;
Pendel pendel, pendel
schwinge aus, schwinge
schwinge aus;
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Hamburg 4.-10. Juli 2011
Über die Zeit zusammengeschweißte Wege
Es geht kaum zurück und
vor und wieder
spielen--
um neue Chancen, denken, der Anfang ist
wie zuvor, nicht bedenken, jeder Tag der fehlt
zum vollen Jahr--
jede Woche, jede Stunde, jeder Blick-- und
jedes Wort
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Rostfrei und Zielsicher
beschütztes Werden-
in beheizten Räumen-
klangvolles Schweigen;
Die tiefste Ebene führt zurück zum Ausganspunkt;
Betone die wichtigen Momente,
mit bewußten Pausen.
Hör nicht auf dich auf zu richten,
wenn die Flut dich erfasst,
richte dich auf, wieder und wieder und
sage was du denkst und
stehe wo du stehst und
gib die Suche nicht auf!
Auch wenn keiner zuhört und deine wieder Worte sehen will.
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Meine Füße sind wund und
ich stinke nach Schweiß,
zwar nur wie ein Mädchen,
doch es stört mich.
In der Bahn hat eine verlorene Gestalt-
durch einen gerollten Zehneuroschein-
ein weißes Pulver gesaugt.
Die Bilder im Museum hängen nebeneinander,
nur nicht
die Großen, Alten im letzten Raum
den ich betretebevor ich zurück laufe,
durch die Gänge.
Mir wird klar, wozu der Job auch nötig ist;
Man weiß dann zumindest was man anfangen kann, mit sich und seiner Zeit und ohne wunde Füße.
Die nächste Haltestelle ist dann meine--
ich frage mich "wäre das der richtige Ort"
und "wozu diese Nachrichten an die fremden Dichter" und "warum bin ich hier überhaupt."
Aber mit dem Wetter habe ich doch Glück; Alle sagen immer hier regnet es andauernd;
Es ist schön warm und fast sonnig-- ich habe auch nichts zu tun als so zu tun als mache es trotzdem ziemlich viel Sinn.
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Sie sagt, man könne sich einfach keine Gedanken machen, zum Sinn und so.
Nur ich Denke! Und ich muß sagen, sie hat wohl recht. Wer kann, der sollte einfach Leben. Wer alles hat und zufrieden einschläft, tut gut daran zu leben ohne die Gedanken.
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Belanglosigkeiten beschäftigen mich heute.
Bin nicht zu gelangweilt, nur in der Grundfesten meines Wertesystems erschüttert.
Zumal nicht das erste Mal, fehlt einmal mehr das Ziel in der Ferne oder nur Morgen, und alles
zerfällt zu Staub.
Jetzt fängst du wieder von Vorne an, das Spiel geht weiter, auf in die nächste Runde.
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23. Juni 2011
wer bin ich?
Ich war Gestern nicht,
wer ich heute bin.
Bin heute nicht,
wer ich morgen sein werde.
Ich gebe keine Auskünfte,
nur Erinnerungen und Vorahnung,
Auf Anfrage.
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14.Juni 2011
"Und wie schmecken sie dir jetzt, die Schmerzen?
Hast du sie dir so vorgestellt?"
Die Einsamkeit des Ichs auf sich gestellt und reduziert auf die elementarsten Teilchen und Fragen.
"Soll Alles wieder werden wie zuvor danach?"
Die Uhren rückwärts laufen lassen, die Bilder löschen-
format exe.
Ich bezeuge nur, es währe wohl einfacher sich das Alte vorzustellen und die Schritte gehen schneller zurück.
Doch besser ist es auch nicht. Nur gewohnt. |
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12.Juni 2011
Dann, plötzlich kommt die Veränderung.
Wie das Licht am Morgen,
man macht die Augen auf und sieht die Sonne!
"Ich hab dich nie geliebt" will ich jetzt sagen,
"Mein Blick ist nur so hängen geblieben, für einen Moment".
Der Nutzen dieser Ablenkung ist nicht erschöpft, nur die Ablenkung ist enttarnt und das Bewußtsein glättet die Wogen mit Scham.
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07.Juni 2011
Oder sind es die anderen
in mir,
die mich so quälen.
Tiefe Seiten schwingen lose
schwingen schneller
peitschen kratzen -
Seeblick
ohne Aufschlag
nicht gebucht |
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4.6.2011
Bedauernswerte Lichtgestalten
huschen durch's Dunkel,
Finster blicken die Augen hinter Fenster;
Denn düster schaut die die Wahrheit sagt
und helle sieht sagt:
"Sind nicht alle Stufen längst erklommen
die es zu erklimmen galt?"
Nicht alle Worte gewechselt, die es zu wechseln gab?
Sag:
"Wo liegt ein Ende begraben?"
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Woran
wo r an
wo ran
woran ich nicht
glauben kann
so sieht es aus, der großen Worte wenige sind nötig
woran ich glauben sollte
und werde liegt so fern diesem Ort.
Da, ist nichts was mich hält,
denn Da, ist nichts was mich sieht,
noch, sehen will.
Die Lüge hat viele Gesichter.
Eines sehe ich im Spiegel und eines schaut mich an.
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Lege mich, so müde nun, in meinen Schatten.
Auch mir steht es zu, zu Ruhen,
in mir und dem was ich bin. |
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Einfach NUR Leben
was ich nicht kennen kann,
seit vielen Jahren auf der Suche und dann
auf der Flucht, vor dem was ich gefunden hatte.
Ewig falsch, ewig zerüttet, ewig fremd.
Suche ich immer weiter nach Fremden, Fragmenten,
verbrannter Erde und verrosteten Schlössern geschlossener Türen.
Finde ich immer nur die Dinge aus dem selben Stoff und Menschen meiner Farbe.
Ewig gehetzt, ohne Pause, vom Hier ins Jetzt. |
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31.Mai 2011
It'll take a truely great character to tame me-
and it WILL be mine!
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| Warten so gespannt auf den Regen und geben uns dann machtlos hin wenn er da ist. Das wirklich Neue trifft immwer unvermittelt ein, im Leben. |
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weiß schwarz grau
grau blau
Stufen nicht grafische Formen,
getrennte Flächen und klare Zeichen.
Es ist nicht einfach so [schwarz]
noch einfach so [weiß]
Die Wahrheit liegt da,
ohne Klarheit im Schnitt und
den Wellen durch alle Extreme und Sprünge und
Stufen
Asche im Meer |


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30.Mai 2011
Offerieren Sie mir hiermit das Angebot zurück,
zu vergessen
Nehme ich dankend an- im gestrigen Gespräch,
sind die Argumente,
sprechen gegen Sie und für mich-
Ich reiche für mich diesen Antrag ein.
Den Antrag auf eine Zukunft keine Aneinanderreihung
von bösen Worten und verletzenden Gesten.
Da is nichts was mich verharren lässt und fast nichts, was dem Blick zurück würdig wäre. |
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29.Mai 2011
Laub Grün und
Himmel Hellblau
schauten sich an
und an einander
Vorbei
Erdfarben und Blutrot
ergibt es
weder Sinn
noch
einen Grund
sich diesem düstren
Stahlbeton Grau zu ergeben
Es war ein Versuch
noch viele Unbefleckt Weiße Wände aus Leinen
warten auf frische Farben
Laub Grün schaut nach vorn
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Am Ende Im Dunkel
wenn da Nichtsmehr ist
und Nichtsmehr kommt
in vollkommener Angst
hoffnungslos verfangen
Stillstand
Starr Taub Stumm
ohne nur einen Gedanken
der weiter führt bis auf...
ist es unbegreifbar, dass
doch nur eine Entscheidung
von der Zukunft uns trennt;
und wärmend
das Licht
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Als Kind gemahnt
zu ernsterem Haften an
Taten und Sachen
stehen nun vor mir
in schwarzen Gewändern
die Leiden und Schmerzen
des Seins und Scheins
mich selbst ich mahnen muß
zur Leichtigkeit und finde
doch immer nur
gezeichnete Ruinen
und in Dunkelheit gehüllte Trümmer
von einst gewesenen Menschenkindern. |
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Ist es nicht so,
dass selbst die Quelle
des wohl gemeinten Rates,
manchmal dem umgekippten Tümpel gleicht,
vor dem sie zu erheben meint ihr Wort.
Kritik des Äusseren
geht fliessend leicht über die Lippen-
der eignen Reflektion steht meist die Leichtigkeit,
die es zum Leben braucht, im Weg.
Jeder notwendige Eigensinn
fordert seine Opfer,
die dann allein damit stehen.
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26.Mai 2011
Das Letzte
Die ungewollte Reflektion der Situation
In dir
lässt mich für dich verzweifeln,
Zu lernen ist nicht zu begreifen-
Manches Unheil das man kommen sieht
das gilt es nicht abzuwenden, nicht zu benennen
Manches Unheil das man kommen sieht ist
aus der anderen Richtung die letzte Rettung
auf hoher See
Ferner noch lag nie ein Urteil
In mir
brennt wage noch das Meine,
drum lass ich dich auf deinem Weg- ins Reine.
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25.Mai 2011
Die öden Spieler, die Spiele verurteilen-
Die nichts wissen, nicht was sie selbst tun und wozu,
die nicht wissen was sie wollen, nicht was sie wirklich fühlen könnten,
sprich- leben
Die die Karten zerreißen
und verbrennen und
Vorwürfe blindlinks verteilen wie
welke Blumen und stinkende Fische.
Wir spielem alle...-
... im gleichen Spiel
sind Gegner oder im gleichen Team
und diesen Unterschied macht allein
unsere Entscheidung!
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Einen,
einen könnte ich
bezwingen
überschaubar im hin und her
tausend Blicke verwinkeln
sich so sehr
spannen mich wie Leinen
über den Rahmen
Einen kann ich bezwingen
die vielen sind meiner
Auf Lösung |
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24.Mai 2011
Die Räder rattern und zermahlen
zu zu lassen beruhend
Auf gabe der Kontrollsuche
stock steif,
vergebenes Mühen
vergebener Schmerz
ein Stein liegt auf dem anderen
darauf ein Stein darauf
die Mauer
darf sich in sich nicht- nie etwas
krümmen
groß und überlegen
legt sich die Stille auf
Fragen,
die Antwort gibt |
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Wenn es denn anfängt
sich zu bewegen fängt
es denn an zu leben-
Geduldig im Warten
geübt
jeder Tag ein neuer Mensch in Gedanken
ein anderes Du in
mir eine neue
Wahrheit im Morgen
eine neue Möglichkeit
vergibt die Erfahrene
Begegnung den gedachten
Zweifeln nicht ein Stück?
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Entscheidungen fallen
über die Zeit
und Gefühle können
zwischen den Zeilen Schweben
besonders in Anbetracht von Angst und Entfesselung des wohl Gehüteten
Über die Zeit
Entscheidungen fallen
ohne ein Zutuen nur
in der Haltung die man
zu bewahren weiß |
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23.April 2011
Bleibt zu sagen "nicht wie erwartet, nicht wie gehofft, nicht das große Drama, nichtmal im kleinsten Akt!"
Die Stimme aus dem Off gesprochen voller Wut und Rage. Lediglich der angekratzte Stolz der kein Nein für en Nein akzeptieren konnte.
Wenn nur Andeutungen fallen, trifft das ein oder andere zufällig ins vielleicht.
Die größte und wichtigste Kunstfertigkeit der Optimisten und Sturköpfe ist die selektive Rezeption der Fakten.
Kauernd und sabbernd will ich mich doch nicht ergeben, ich gehe weiter meines Weges. Das bisschen Fassade restauriere ich im Gehen! |
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17. April 2011
Geh weiter! Es geht bergauf doch voller Leben so frisch bist du.
Nur wo zuvor der Platz der Hoffnung war, bleibt ein Stottern und das Gefühl die Brocken nicht mehr schlucken zu können, zurück. Versagt? |
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1/Im Spiel verloren?
Nicht fehlte das Talent, nur die Mittel. Undurchschaubares Gewirr und jeder Zug in's falsche Feld.
Weiter, geht es nun, langsam aus den Schatten.
Schritte, einer nach dem anderen.
Der Weg führt in geschwungenen Schlaufen durch dichten Wald und an steilen Felsen vorbei, verrät nie die kommenden Wendungen, nie.
2/Stoße mich an kalten Schultern,
wo nie ein Funke war wird nie ein Feuer brennen.
Wo nie eine Türe offen stand, bleibt man auf ewig draussen stehen. Wenn nun die Zeit gekommen ist, und das Angebotene der Last zu weichen droht! |
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Das Gefühl, die Welt hasse einen. Schenkt nur Augenblicke des Glücks und einen Moment in der Nähe von diesen besonderen Menschen. Nur um uns diese sofort wieder zu entreissen und uns hämisch ins Gesicht zu spucken:
"nein, dem bist du nicht würdig! Das alles ist gedacht für Bessere als dich!"
Zu guter Letzt zum Hohn und Spott derer zu werden, die uns etwas wert geworden waren, jetzt nur noch Abscheu haben in ihrm Herz und Überdruss. |
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24th of March 2011
1/I’ve been to places
you’ve been to
after getting lost
recovering safely
underneath those trees
preparing for spring
birds are singing restless
songs of journeys
crossing the sea
I’m living my life
you are living yours
2/Nowhere bound and nothing lost
towards the ends
there are silver lights and
golden shadows
Causality is a matter of
point of view
the state of mind:
difficult to define
when it’s too hard for you
to deal with
I’d rather stick to the
memory- path left behind
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18th of March 2011 NY
Piling up the sunbeams,
so time’s never loosing it’s colors and
taste of fresh spring soil
prepared to grow the lawn
„Alles würd ich geben für diesen
Moment in einem Umschlag
einer Tüte-
Jederzeit Erinnerung daran
direkt auf der gänzlichen
Tiefe aller Sinne.“ |
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17th of March 2011 NY
Regarding the first steps towards
lovable moments in
comfortable silence
the Bach-mood’s
-calming the lust to explore
even more
Rationally indulging
The catch of the moment
looking up
perhaps fortune of gratitude
Is awaiting our gaze
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Good taking notice
of the insanity across the table
but in need is
seeing the sanity and supporting
the stronger look
that is facing us.
Pity is weakening
nobody needs!
Challenge and trust is
what is really calling on
the manifestation of
the good & stable
powers within
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Roses in the garden
terrifying colors of all kinds.
Prouder people playing
vain games
Hearts in the garden
terrified feelings of all kinds.
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16.Mär.2011
muß Ruhen, muß Ruhen, muß Ruhen
darf schweigen
nicht Erinnern, nicht Verstehen, keine Worte
muß Ruhen
eine Hand, ein Auge, ein Gedanke
darfst nun Ruhen |
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11.Mär. 2011
Sammle die Stöckchen nur,
lege sie
gemächlich,
eins ums andere- eins aufs andere.
Einseitige Illusionen
zerstören die gefundene Mitte,
Ein Zeichen setzt das Ende,
Und öffnet die Tür voller Sorge-
Bleibe ich heute im Ungewissen
Gefordert, lasse los, wenn ich denn muß.
Gib acht, dass sie auch alle verbrennen,
eins um’s andere! |
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3.Mär.2011
And what about your agenda?
Love, Family, Career, Wealth or Power?
Looking from “above” one could clearly see, that a human being only has one true agenda-
From being born to death, which is:
being alive-
Nothing else truly matters nor makes a difference at all!
We only imagine, since it’s hard to accept, that that should be IT!
(The gap religion’s made of)
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25. Feb. 2011
Blank sorrow in faces
The beauty has been washed off
Towards the next big
Anniversary of success.
Hurrying through stages,
Running past moments,
Holding on to the future
And well considered plans.
The only pain leaves
strokes of ashes alongside
the canvas stretched neatly
above the bones.
No truth, no conscience, no
Reality covers the bare
Chest of innocent understanding.
Meanwhile a baby’s crying for milk and comfort,
knowing much more than the rest of us. |
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The only right and task we’ve got
Is to be living.
The only duty is
To take care of the nature that’s surrounding us!
Everything else is staffage, illusion,
Invented to keep our bored minds busy
And taken care of |
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07.Feb.2011
Blitzlichter im Schatten
der Tage ohne Anfang
ein Ende gesetzt
Kaum berührt die Flamme das Muster
die Vorlage war gut genug
zur Ausfürung fehlt nur Mut und
überwintet die Suche die leeren Seiten?
Zeichen werden rar gesetzt
bleibt undurchsichtig der Vorhang der Pupille
bleibt bang
bleibt sang und klang los nur
zu schützen, den Andren vor der eignen Last?
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| Spielen mit dunklen Mächten um unseren Verstand. Die großen Feuerwerke bleiben aus. Nehmen die Medizien jeden Tag in gleichen Dosen und siehe da virtuelle Begriffe laden sich virtuos auf zur Lebensformel der Realität. |
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| Kalt wie die Nacht bist du und tief im leeren Flur. Öffnet sich keine Tür. Erlischt das Licht. Ist Dunkelheit in dir und dem was du begehrtest. Hast nicht die Ersehnten gefunden, nur Lügen die wie ''Glieder einer Kette in einander dringen. Weißt du noch nicht, was dir jetzt deine Freiheit bedeutet wird einst dein Kerker sein. |
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| Die Welt in der ich leben wollte ist ebenso- eine, wie die, in der ich lebe, wie ich gern wollte; Die Zeit verbringt sich am besten mit einem Vertrag, der nicht bricht. Wir leben jetzt hier in einem Haus auf der Erde, du hältst das Fundament und ich fege den Kamin, durch den ich das "Wollte" als Wolken aus weißem weichem Rauch entfliehen lassen kann. |
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| (I) Plausible Lösungen der Konflikte schüren das Feuer, Ewiges Licht birgt Asche, was verbrennt sind Träume und Momentaufnahmen der subjektiven Utopie. (II) Glocken läuten in der nächtlichen Stille, Bäuerin und Bauer so nah, stehen auf ihren Feldern, eins nebem anderen, schwarz und weiß; Können nicht zugleich geschlagen werden die Glocken, eine, nach der anderen, Läuten wie die Erwartung zur Nacht. III) Im Proberaum unter der Brücke spielen wir, Fußball ohne Regeln. Drüben unter den Platanen steht ein Mädchen, ihrem großen Bruder an der Hand- schaut sie zu uns hinüber Im Nebel verschwindet der Ball unbemerkt, wir spielen weiter, Hand in Hand. Unsere treue Zuschauerin, festgewurzelt, will er gehen? Mutter ruft, wir hören nicht. Der Nebel macht uns ebenso taub und im Wind klettern die Efeuschlingen im Zeitraffer die schweren Mauern hinauf. IV) Meine eine und Andere, dein Morgen und Abendgebet ist Sinnspruch wie Grundlied, Pfeiffen die Melodie zum Tackt klatschen mit den Händen gegen die Kälte- Prophezeiung der Macht V) Die triste Einöde der Tage meines Kalenders richtet sich wie Pfeile auf danach. Hake sie ab wie Aufgaben die erledigt sind reiße ich aus und falte sie zu zierlichen Papierenten, die knisternd ins Feuer fliegen und im Aschemeer zu Wasser gehen. |
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| Im Morgentaumelzwischen den Welten bleibt Regen ein wager Schimmer blaues Licht rauscht zwischen den Häusern, und darüber bricht sich die Sonne. Vorüber zieht die Welt im Gehen eine Rose zwischen Büschen bleibt, kein Mensch der sie sieht. Morgentaumel zwischen den Welten, hält zu gern mich geschützt vor der dunklen Nacht. Unberechenbar folgen darauf die neuen Tage |
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| Meine Sorge, lass sie die einzige sein, ist das Morgen und was ich machen soll wenn. Im LiebenRausch liegt DIE Hoffnung, die Endliche. Denn im Endlichen liegt die Quelle, die uns weiter gehen lässt und hält. |
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